Sie planen die energetische Sanierung Ihres Hauses? In unserem Ratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Wärmepumpe, Photovoltaik, Heizung sowie den Austausch von Gas- und Ölheizungen. Alle Aussagen sind fachlich fundiert und mit Quellenangabe belegt. Sie haben Fragen zu Ihrem konkreten Vorhaben? Vereinbaren Sie gern eine persönliche Beratung mit dem Sanierungscoach.

Wärmepumpe

Funktionsweise und Arten

Eine Wärmepumpe entzieht ihrer Umgebung – der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – Wärme und hebt diese mithilfe von Strom auf ein zum Heizen und für Warmwasser nutzbares Temperaturniveau an. Der größte Teil der Heizenergie stammt dabei kostenlos aus der Umwelt. Je nach genutzter Wärmequelle unterscheidet man Luft-Wasser-, Erdwärme- (Sole-Wasser-) und Grundwasser-Wärmepumpen. (Quelle: co2online, „Wärmepumpe: Kosten, Funktion & Förderung“, co2online.de)

Wärmepumpe nachrüsten und im Altbau

Auch im Altbau lässt sich eine Wärmepumpe in vielen Fällen nachrüsten. Entscheidend ist vor allem eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur des Heizsystems – etwa durch gut dimensionierte oder Flächenheizkörper und eine angemessene Dämmung. Die technischen Anforderungen sind höher als im Neubau, dennoch lässt sich meist eine passende Lösung finden. Eine individuelle Energieberatung wird empfohlen, um die geeignete Wärmepumpe und nötige Begleitmaßnahmen zu bestimmen. (Quelle: co2online, „Wärmepumpe im Altbau: Sinn, Kosten & Erfahrungen“, co2online.de)

Wärmepumpe mit Photovoltaik

Da eine Wärmepumpe zum Betrieb Strom benötigt, lässt sie sich sinnvoll mit einer Photovoltaikanlage kombinieren: Der selbst erzeugte Solarstrom kann direkt für den Betrieb genutzt werden. Das erhöht den Eigenverbrauch, senkt die laufenden Stromkosten und steigert die Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen. (Quelle: co2online, „Photovoltaik für Wärmepumpe“, co2online.de)

Förderung

Der Einbau einer Wärmepumpe wird staatlich gefördert: Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gewährt die KfW (Programm 458) für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung wie einer Wärmepumpe einen Zuschuss von 30 % bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. (Quelle: KfW, „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458)“, kfw.de)

Photovoltaik

Solaranlage für das Einfamilienhaus

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um. Für ein Einfamilienhaus lohnt sich die Anlage besonders dann, wenn sie gut geplant und der erzeugte Strom möglichst selbst verbraucht wird. Eine eigene Solaranlage senkt die Stromkosten und macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen. (Quelle: co2online, „Photovoltaik“, co2online.de)

Solaranlage mit Speicher

Ob sich Einspeisung oder Eigenverbrauch mehr lohnt, hängt vom individuellen Verbrauch ab. Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil deutlich, da tagsüber erzeugter Solarstrom auch abends und nachts genutzt werden kann. Seit Februar 2025 macht das sogenannte Solarspitzengesetz den Eigenverbrauch zusätzlich attraktiver. (Quelle: co2online, „Photovoltaik“, co2online.de)

Solaranlage für ein E-Auto

Mit selbst erzeugtem Solarstrom lässt sich auch ein Elektroauto laden. Wird das E-Auto überwiegend mit dem eigenen Solarstrom geladen, sinken die Lade- und Energiekosten und der Eigenverbrauch der Anlage steigt – das verbessert die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage. (Quelle: co2online, „Photovoltaik“, co2online.de)

Förderung

Photovoltaikanlagen werden unter anderem über die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert; zusätzlich sind zinsgünstige Kredite über die KfW möglich. Welche Förderung im Einzelfall passt, klären wir gern in einer Beratung. (Quelle: co2online, „Photovoltaik“, co2online.de)

Heizung allgemein

Heizung erneuern

Beim Erneuern der Heizung gibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) den Rahmen vor: Neu eingebaute Heizungen müssen schrittweise zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, dem Dämmstandard und den vorhandenen Heizflächen ab. (Quelle: co2online, „Heizung: Kosten, Arten & Förderung“, co2online.de)

Welche Heizung im Altbau?

Auch im Altbau gibt es passende Lösungen. Entscheidend sind eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur und ausreichend große Heizflächen – etwa Flächenheizkörper oder eine Fußbodenheizung, die ihre Stärken auch im Bestandsgebäude ausspielen kann. Eine individuelle Beratung hilft, die richtige Heizung auszuwählen. (Quelle: co2online, „Heizung: Kosten, Arten & Förderung“, co2online.de)

Allgemeine Sanierungspflicht

Viele alte Gas- und Ölkessel müssen nach 30 Jahren ausgetauscht werden; darüber hinaus gelten weitere Vorgaben aus dem GEG. Welche Pflichten konkret für Ihr Gebäude gelten, prüfen wir gern gemeinsam. (Quelle: co2online, „Heizung: Kosten, Arten & Förderung“, co2online.de)

Gasheizung

Gasheizung austauschen

Die Gasheizung ist mit rund 56 Prozent die in Deutschland am häufigsten genutzte Heizung. Moderne Geräte arbeiten mit Brennwerttechnik, viele Bestandsanlagen nutzen jedoch veraltete, ineffiziente Technik. Beim Austausch sind die Anforderungen des GEG an erneuerbare Energien zu beachten. (Quelle: co2online, „Gasheizung: Funktion, Arten, Kosten & Zukunftsaussichten“, co2online.de)

Alternativen zur Gasheizung

Als klimafreundliche Alternativen kommen vor allem die Wärmepumpe, der Anschluss an ein Wärmenetz oder Hybridlösungen in Betracht. Welche Alternative wirtschaftlich und technisch passt, hängt vom Gebäude ab. (Quelle: co2online, „Gasheizung: Funktion, Arten, Kosten & Zukunftsaussichten“, co2online.de)

Gas auf Wärmepumpe umrüsten

In vielen Häusern lässt sich eine Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen. Voraussetzung ist eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur; gegebenenfalls sind begleitende Maßnahmen wie größere Heizflächen oder eine bessere Dämmung sinnvoll. Eine Energieberatung gibt Klarheit. (Quelle: co2online, „Gasheizung: Funktion, Arten, Kosten & Zukunftsaussichten“, co2online.de)

Förderung

Der Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert; die KfW gewährt im Programm 458 einen Zuschuss von 30 bis 70 Prozent. (Quelle: KfW, „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458)“, kfw.de)

Ölheizung

Ölheizung austauschen

Die Ölheizung ist mit rund 17 Prozent der Haushalte die zweithäufigste Heizung in Deutschland, steht aber wegen hoher CO2-Emissionen in der Kritik. Beim Austausch gelten die Vorgaben des GEG; ältere Ölkessel müssen vielfach erneuert werden. (Quelle: co2online, „Ölheizung 2025: Technik, Kosten, Austauschpflicht“, co2online.de)

Alternativen zur Ölheizung

Während alte Standardkessel nur einen Teil der Verbrennungswärme nutzen, erreichen Wärmepumpen einen Wirkungsgrad von meist 300 bis 500 Prozent. Damit zählt die Wärmepumpe zu den effizientesten Alternativen; je nach Gebäude kommen auch Wärmenetze oder Hybridlösungen in Frage. (Quelle: co2online, „Ölheizung 2025: Technik, Kosten, Austauschpflicht“, co2online.de)

Öl auf Wärmepumpe umrüsten

Auch Ölheizungen lassen sich in vielen Fällen durch eine Wärmepumpe ersetzen. Wichtig sind eine niedrige Vorlauftemperatur und eine angemessene Dämmung. Zusätzlich entfällt der Platzbedarf für den Öltank. Eine individuelle Beratung klärt die Voraussetzungen. (Quelle: co2online, „Ölheizung 2025: Technik, Kosten, Austauschpflicht“, co2online.de)

Förderung

Der Wechsel von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt; über das KfW-Programm 458 ist ein Zuschuss von 30 bis 70 Prozent möglich. (Quelle: KfW, „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458)“, kfw.de)

Energetische Sanierung

Wo lohnt sich die Sanierung?

Wer energetisch saniert, spart am meisten Energie und Kosten – wichtig ist dabei die richtige Reihenfolge der Maßnahmen. Typische Bausteine sind eine neue Heizung, neue Fenster sowie eine Fassaden- oder Dachdämmung. (Quelle: co2online, „Modernisieren & Bauen“, co2online.de)

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans werden die sinnvollen Maßnahmen für Ihr Gebäude und deren beste Reihenfolge festgelegt. So lässt sich ein Haus Schritt für Schritt kosteneffizient modernisieren. (Quelle: co2online, „Modernisieren & Bauen“, co2online.de)

Förderung

Energetische Sanierungsmaßnahmen werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und Programme der KfW gefördert. Welche Förderung zu Ihrem Vorhaben passt, ermitteln wir gern in einer persönlichen Beratung. (Quelle: co2online, „Modernisieren & Bauen“, co2online.de)

Häufige Fragen (FAQ)

Brauche ich für die Förderung eine Energieberatung? Für viele Förderprogramme ist die Einbindung einer Fachperson für Energieeffizienz erforderlich oder empfohlen. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.

Ist meine alte Heizung von der Austauschpflicht betroffen? Viele Gas- und Ölkessel müssen nach 30 Jahren ausgetauscht werden. Ob das auf Ihre Anlage zutrifft, prüfen wir gemeinsam. (Quelle: co2online, „Heizung: Kosten, Arten & Förderung“, co2online.de)

Welche Heizung passt zu meinem Altbau? Entscheidend sind niedrige Vorlauftemperaturen und ausreichend große Heizflächen. In vielen Altbauten ist eine Wärmepumpe – gegebenenfalls mit begleitenden Maßnahmen – möglich.

Kostenlose Beratung anfragen

Sie möchten wissen, welche Lösung und welche Förderung zu Ihrem Haus passt? Der Sanierungscoach BW berät Sie persönlich in der Region Stuttgart. Rufen Sie uns an unter 07024 9778950 oder 0711 90740071 oder schreiben Sie an info@sanierungscoach-bw.de.